Noch immer herrscht im ländlichen Raum Österreichs weitgehend die verzweifelte Hoffnung, Konsequenzen linker Politik würden an der Wiener Stadtgrenze Halt machen. Immer öfter werden die Provinzen jedoch eines Besseren belehrt – so auch kürzlich der Bezirk Mistelbach.
Mistelbachs Bürgermeister Erich Stubenvoll gilt als Symbolbild für den klassisch pseudokonservativen ÖVP-Funktionär. Der offen schwul lebende Stadtchef erregte bis in die eigenen Reihen Unmut, als er das Fetischmodel Candy Licious – bekannt dafür Kindern Coming-Out-Geschichten vorzulesen – in seine Stadt lud, um dort eine regionale Pride-Parade anzuführen. Nachdem er auch die Demontage der Nowotny-Heldentafel durchgewunken hatte, folgt nun der nächste heimatfeindliche Streich: Unter dem Radar der ortsansässigen Bevölkerung wurde dem Ausbau eines islamistischen Zentrums zugestimmt.
„Patriotisches Weinviertel“ interveniert
Mit einem Banner und Flugzetteln ausgestattet, schafften es patriotische Aktivisten aus dem Weinviertel auf den kulturellen Missstand in ihrer Stadt aufmerksam zu machen. Sowohl Bezirksblatt, NOEN, als auch die Kronenzeitung berichteten über die künstlerische Intervention.
Verzweifelte Ausreden seitens der Stadtgemeinde
Semantische Haarspalterei scheint für die Stadtgemeinde Mistelbach derzeit das Mittel der Stunde zu sein. Demnach handle es sich nicht um den Bau einer Moschee, sondern um den eines Gebetsraums. Vermutlich mit Blick in die Zukunft fügt Imam Kenan Corbic strategisch gelungen hinzu: „Und auch wenn eine Moschee gebaut würde, verstehe ich nicht, warum man da dagegen sein könnte.„
Morddrohung an Patrioten
Welche Gefahr von dieser Kulturgemeinschaft ausgeht, beweisen Kommentare, die Patrioten, welche die Aktion geteilt haben, erhalten mussten.
Von Religion des Friedens kann nach solchen Drohungen wohl kaum länger die Rede sein.
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